Übermorgen ist Halloween! Tipps für eine tolle Gruselnacht.

Von Benjamin Vahldiek

Uuuuuaaaahhhh….!!!!

Ich wünsche allen kleinen und großen Gespenstern, Mumien, Vampiren, Clowns oder Prinzessinnen eine ganz besonders gruselige Nacht. Natürlich möchte ich keine Spaßbremse sein, aber hier noch einige Tipps, damit auch wirklich jeder auf seine Kosten kommt und nix daneben geht:

 

Süßes oder Saures!

Es ist viel schöner, mit einem Erwachsenen loszuziehen. Sollte es nämlich Ärger geben mit jemanden, bei dem ihr klingelt, dann habt ihr eine breite Schulter, um euch dahinter zu verstecken.

 

Naschen ist toll…

Aber nur Sachen verdrücken, die in ihrer Originalverpackung sind. Und nicht alles auf einmal – dann habt ihr länger etwas davon und bekommt auch keine Bauchschmerzen.

 

Streiche…

machen Spaß und sind an Halloween erlaubt. Übertreiben sollte man aber nicht. Vieles ist eben kein Spaß mehr: Eier werfen, Mehlbomben, Dinge kaputt machen – das nennt sich dann schon Zerstörung, ist doof und nich witzig. Es schadet anderen und macht sie traurig.

 

Gruselige Geschichen, Hörspiele und Filme…

bei Kerzenlicht garantieren einen erhöhten Puls. Blut, Gewalt oder böse Wörter sind jedoch noch nicht einmal etwas für Erwachsene und sorgen für Alpträume. Es gibt tolle Grusel-Storys, die ohne all das auskommen – eure Eltern haben sicherlich einen Vorschlag.

 

Alles klar? Na dann… angenehmes Gruseln!

 

200 Jahre Märchen der Gebrüder Grimm

Von Benjamin Vahldiek

Märchenhafte Tage in Berlin für Jung und Alt!

Schon 200 Jahre sind sie alt, haben aber noch nichts eingebüßt von ihrer Faszination: die Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm.

Auch heute noch verspüren die Kleinsten ein angenehmes Gruseln, sobald die fiese Hexe aus „Hänsel und Gretel“ die weltbekannt Frage stellt: Knusper, knusper kneischen, wer knuspert an meinem Häuschen? Und aus allen Mündern gleichzeitig folgt die Antwort: Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!

Wenn es schneit, heißt es noch immer, dass Frau Holle fleißig ihre Betten schüttelt (bzw. schütteln lässt, die Dame hat ja Personal!) und in jedem Brunnen könnte ein verzauberter Frosch sitzen, der sich nach einem kräftigen Wurf an die Wand in einen wunderschönen (ledigen!) Prinzen verwandelt.

 

Rottkäppchen kommt aus Berlin

Vom 8. bis 25.11. finden unter diesem Motto in der Hauptstadt die 23. Berliner Märchentage statt.

Zahlreiche Promis lesen Märchen vor, es gibt Ausstellungen von Märchenbüchern und überall Aktionen zum Mitmachen und natürlich diverse märchenhafte Theateraufführungen. Mehr Infos und alle Termine gibt es auf der Website des Veranstalters.

Da gilt für die ganze Familie: Schnell auf nach Berlin, bevor es heißt „Es war einmal…“!

 

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.märchenland.de.

 

Mit Kindern zum Friseur: Manchmal hat es sich schon erledigt…

Von Benjamin Vahldiek

Letzten Freitag… ich gehe von der Arbeit nach Hause und freue mich wie Bolle auf ein ruhiges Wochenende ohne Pläne, dafür aber mit mindestens einer heißen Badewanne und zwei bis drei guten Filmen. Da kann mir auch der Regen, der mir gerade auf den Kopf prasselt, nicht die Stimmung vermiesen.

Vor mir läuft eine junge Mutti mit ihrem ungefähr vierjährigen Töchterchen an der Hand. Beide haben Kapuzen auf und unterhalten sich darüber, was die Tochter Spannendes in der Kita erlebt hat.

Dann fragt Mutti:

„Schatz, wollen wir morgen zum Friseur? Deine Haare müssten dringend geschnitten werden.“

Die Tochter meint völlig beiläufig: „Weißt du Mama… Entschuldigung.“

Mutti: „Wofür entschuldigst du dich denn?“

Ohne ein weiteres Wort lüftet Töchterchen ihre Kapuze und präsentiert eine wilde Frisur aus kurzen und langen Strähnen. Die Mutter reißt ihre Augen auf und schnappt wie ein Karpfen nach Luft.

Endlich sagt das Mädchen wieder etwas: „Wir haben heute ‚Friseur‘ gespielt!“

Also, ich weiß gar nicht, warum die Mutter danach so ein Theater veranstaltet und herumgemotzt hat. Jetzt hat sie Zeit und Geld gespart – und kann am Wochenende viel schönere Sachen machen, als ihre Tochter zum nächsten Salon zu schleifen.

Und dass die Frisur ein bisschen – sagen wir mal: extravagant – aussieht, das stört doch keinen. Wir sind in Berlin! Noch dazu in Moabit. Hier zählt dein Smartphone, nicht dein Haar!

 

Gebären mit Jennifer Rush. Einschlafen mit Madonna.

Von Benjamin Vahldiek

Blöde Ideen gibt es ja wie Sand am Meer…

Allerdings bin ich immer wieder erstaunt, dass sich für einige dämlichen Fantasiegespinste auch wirklich Honks finden, die für deren Umsetzung und Vermarktung Geld in die Hand nehmen. Wer also nicht weiß, wohin mit seiner Kohle, der kann sich jederzeit bei mir melden: Sinnlose Projekte hab ich genug im Hinterstübchen!

Das neueste Wahnsinnsstück habe ich in der Media-Abteilung des KaDeWes entdeckt:

Einschlafhilfen für Säuglinge. Das Traumorchester spielt die Hits von Madonna und Elton John.

Warum?…

Was haben die kleinen Schreihälse denn verbrochen? Lasst sie doch bitte in Ruhe – oder singt ihnen selbst etwas vor. Gruseliger kann’s ja kaum werden.

Im Übrigen läuft die Traumorchester-Scheibe nicht gerade erfolgreich. Sie wird nämlich zum Verzweiflungspreis von einem Euro verschleudert.

Ich habe ein bisschen Angst und frage mich: Was kommt als Nächstes? Bata Illic singt La-Le-Lu rückwärts? Apocalyptica spielt Vadder Abrahams Lied der Schlümpfe?

Ich will’s gar nicht wissen… Doch, eigentlich schon.

Arianne Borbach im KidsDeal-Interview

Von Benjamin Vahldiek

Sie ist Uma Thurman, Catherine Zeta-Jones, Milla Jovovich, Cate Blanchett oder Tilda Swinton in einer Person…

Nein, die Dame ist nicht schizophren. Sie ist Schauspielerin. Und sie ist die deutsche Synchronstimme vieler Superstars. Ich rede von Arianne Borbach, die bereits über 500 Synchronrollen gesprochen hat…

und die ich bald interviewen darf!

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Die vielseitige Künstlerin wurde auf dem Nationalen Spielfiilmfestival der DDR als beste Darstellerin ausgezeichnet und erhielt 2009 den Synchronpreis „Die Silhoutette“ für herausragende schauspielerische Leistung im Film „Der Nebel“. Klingonische Sätze lieferte sie bei ihrer Arbeit für „Raumschiff Voyager“ ab.

Auch Kindern und Jugendlichen dürfte ihre Stimme bestens bekannt sein: In der TV- und Hörspielserie „Bibi und Tina“ spricht sie die resolute Reiterhof-Besitzerin Susanne Martin, im Zeichentrick-Hit „Jim Knopf“ gab sie grandios eine Dämonenschwester und in den aufwendig produzierten Audio-Abenteuern von Titania Media (z. B. Gruselkabinett) ist sie in vielen Hauptrollen als Geist, Vampir oder Geliebte zu hören.

Zahlreiche weitere Hörspiel- und Fernsehrollen („Wolffs Revier“, „SOKO 5113“, „Unser Charly“, „Hallo, Oncel Doc“) kommen hinzu.

Ich freue mich besonders, Arianne Fragen zu den neuesten Abenteuern von „Bibi und Tina“ zu stellen und zu erfahren, was das Besondere daran ist, speziell für Kinder zu spielen.

Wer etwas Konkretes von Arianne erfahren möchte, der melde sich bei mir oder trägt seine Frage hier ins Kommentarfeld ein. Ich werde sie ihr dann gern stellen! 🙂

Nachhilfe: auf den richtigen Lehrer kommt’s an.

Von Benjamin Vahldiek

Bildungsnotstand, Lehrermangel, Früheinschulung, volle Klassen…

Eigentlich braucht sich kein Mensch zu wundern, dass immer mehr Schüler Nachhilfe benötigen, um dort das zu lernen, was die Schulen nicht mehr leisten können.

Wenn ich allerdings manchmal aus vertrauensvoller Quelle erfahre, wie Nachhilfelehrer unterrichten, rollen sich mir die Zehennägel hoch und ich bekomme pantomimischen Herpes.

Daher hier eine kleine unsortierte und vom Schulfach unabhängige Auflistung, worauf Eltern achten sollten, wenn sie für ihr Kind Nachhilfe suchen, die auch wirklich etwas bringt.

Vorweg:

Es handelt sich hier keineswegs um illusorische Anforderungen. Gute Pädagogen können diese erfüllen und sind interessiert daran, sich weiterzubilden. Dafür gibt es mittlerweile sogar E-Learning-Programme. Vorteil: Hat man dieses Programm mit Erfolg abgeschlossen, kann man sich als Geprüfter Nachhilfelehrer registrieren und von Eltern finden lassen – ist teilweise sogar kostenlos, wie hier zum Beispiel.

Gute Nachhilfelehrer: Brainstorming

  • Er sollte nicht zu schnell vorgehen.
  • Er weiß, dass es verschiedene Lerntypen gibt und geht im Unterricht darauf ein.
  • Er hört zu.
  • Er ist empathisch.
  • Er macht keinen Unterricht von der Stange, sondern geht auf die besonderen Probleme des Kindes ein.
  • Er ist sicher und selbstbewusst (nicht überheblich!).
  • Er bereitet sich vor, hat ein Konzept.
  • Er weiß: Hilfe zur Selbsthilfe ist das A und O.
  • Er macht einen abwechslungsreichen Unterricht (Methodenvielfalt etc.).
  • Er verlangt weder zu viel noch zu wenig vom Schüler.
  • Er gibt Übungsaufgaben.
  • Er konzentriert sich auf den Unterricht, nicht auf sein Handy oder seinen Feierabend etc.
  • Er informiert sich über den aktuellen Schulstoff / Rahmenplan.
  • Er lernt zuerst seinen Schüler kennen, schaut, wo die Probleme sind und baut auf dieser Basis seinen Unterricht auf.

Und ganz wichtig: Er mag seinen Job – und er mag Kinder.

 

Halloween-Kostüme selbst machen

Halloween ist ja mittlerweile sowas von nach Deutschland herüber geschwappt, dass kein Kind davon verschont bleibt:

 

In der Schule, im Sportverein, ja, sogar beim Konfirmandenunterricht… überall gibt’s eine Gruselparty.

Und der große Überfall an der Haustür am Abend des 31. Oktobers darf natürlich auch nicht fehlen: Süßes oder Saures!

Ok, Kinder gruseln sich gerne. Wir haben auf der Kirmes auch jede Geisterbahn mitgenommen oder uns halb in die Hosen machend in dunklen Kellergängen herumgetrieben. Und die altmodischen Horrorfilme mit Plastikmonstern waren für uns Teenager doch das Größte, vor allem, wenn es einem noch gelang, die Mädels durch ein lautes „Buh!“ zum Kreischen zu bringen.

Aber um nicht jeden Blödsinn mitzumachen, sollten Halloween-Artikel wie Plastikmasken, Gummispinnen oder künstliche Spinnweben im Regal der Geschäfte bleiben. Denn mit den simpelsten Mitteln und wenig Geld wird aus Marvin im Handumdrehen ein schauriger Schlossgeist und aus Steffi eine hässliche Hexe.

Weil man aber aufgrund der riesigen Artikelauswahl der Spielzeugindustrie manchmal auf dem Schlauch steht, gibt’s hier einige Anregungen.

Gespenst, Geist

Ganz einfach:

Man nehme ein altes Bettlaken und versehe es mit Löchern für Augen, Nase und Arme.

Gespenstische Highlights setzt man, indem man mit dickem Filzstift einen blutroten Mund oder dunkle Augenringe malt.

Eine Styrophorkugel aus dem Blumen- oder Bastelgeschäft wird schwarz angetuscht und mit einer Schnur am Arm befestigt: Fertig ist die rostige Rasselkette. Hui Buh wäre neidisch.

 

Hexe, Wahrsagerin

Hier geht einfach alles:

Laken, alte Handtücher, eine Schürze, ein Tuch… Je bunter und unordentlicher, desto magischer.

Eine lange Nase lässt sich in wenigen Minuten mit einem Stück Eierkarton und einem Bindfaden zaubern.

Es fehlt die Warze? Eine Linse oder Rosine aufkleben.

Ein gruseliges Make-Up und wild toupiertes Haar machen die Illusion perfekt.

Und wenn es noch eine magische Kugel sein soll, dann hilft ebenfalls der Styrophorball: einfach umwickeln mit Alufolie.

 

Vampir

Mit Faschingsschminke oder einem Kajalstift lässt sich eine gruselige Fratze gestalten.

Die obligatorischen Augenringe nicht vergessen – und Hals sowie Ohren nicht aussparen.

In Papas Schublade findet sich bestimmt noch eine Fliege; ansonsten ist aus rotem Krepp schnell eine Alternative gefaltet.

Dunkle Klamotten anziehen und als Umhang ein schwarzes Tuch umwerfen.

Haargel oder Toupierkamm machen aus jedem Streberscheitel eine wilde Wuschelfrisur.

Wer es mag, kann sich Vampirzähne aus Plastik kaufen. Es geht aber auch etwas Pappe – lange bleiben die unbequemen Dinger sowieso nicht im Mund.

 

Prinzessin, Braut

Omas Gardinenstoff ist einfach ideal für ein wallendes Kleid und einen Schleier.

Aus Aluminiumfolie und Goldpapier können Sterne, Monde oder Sonnen gebastelt werden, die noch schöner aussehen als echter Schmuck.

 

Pirat, Seeräuber

Ein rotes Tuch ist die einzig wahre Kopfbedeckung für einen waschechten Piraten der Weltmeere.

Ein Stück schwarzer Stoff oder Bastelkarton wird an einen Faden befestigt und die Augenklappe ist fertig.

Mit Schminke sorgt man für Bartstoppeln und furchtbare Narben aus vielen Seeschlachten.

Ein buntes Hemd von Papi und ein breites Tuch als Gürtel, ein Schwert aus Pappe mit Alufolie umwickelt. Pippi Langsrumpf wäre stolz.

 

Auf geht’s in die gruseligste Nacht des Jahres!

Tom und das Erdbeermarmeladenbrot mit Honig… Dieser Kelch ging an mir vorbei

„Nun isser nich mehr…“, murmelt meine Freundin Kerstin vor sich hin, während sie in einer Erziehungs-Zeitschrift liest.

„Hä? Wer ist nicht mehr?“, frage ich, ohne mich wirklich für die Antwort zu interessieren.

„Na, der Bach. Dirk Bach ist doch gestorben… und ich lese hier gerade etwas über ihn… vom Tom… vom Tom und seinem Erdbeermarmeladenbrot mit Honig.“

Ich möchte von Kerstin wissen, ob sie eventuell heute schon ein kleines Sektfrühstück hatte – mit mehr Sekt als sie verträgt.

„Nein, wieso denn?!“, ruft sie indigniert. „Kennst du etwa das Erdbeermarmeladenbrot mit Honig nicht? Das war der Bach doch nicht nur Erzähler, er hat auch alle Figuren gesprochen. Das läuft doch immer bei ‚Die Sendung mit der Maus‘!“

Nein, Kerstin, diese Sendung ist dann wohl an mir vorbeigegangen – und wenn ich ehrlich bin, ich will sie auch gar nicht kennenlernen. Sie mag ja noch so schön sein… der Titel macht mir Angst. Was kommt noch? Susi und die Knoblauchwurst mit Caramel-Sauße? Anatol und die Marshmallow-Tüte mit Ingwer? Oder Jakob und die Schmalzstulle mit Pistaziencreme? Ich mag es mir nicht ausmalen.

Wer dennoch mehr erfahren möchte über Tom und sein komisches Brot, der findet auf der symapthischen Retro-Seite für DVDs, Hörspiele und Co. TV-KULT.com eine Bewertung der Serie inklusive einer Zusammenfassung der Folgen. Viel Spaß! 🙂