Ab heute neu: Die Drei Fragezeichen 158 – Und der Feuergeist; Die Drei Fragzeichen-Kids 30 – Im Geisterschiff

30. November: Ab heute gibt es neues Hörspiel-Krimifutter für alle Fans von den Drei Fragezeichen. Es winkt also ein gemütliches Wochenende mit knisternder Spannung!

Die drei ???
Und der Feuergeist (Folge 158)

Die privat geführte Oper Califia in Rocky Beach steht vor dem finanziellen Aus. So ist es nicht verwunderlich, dass die drei ??? zunächst an eine werbewirksame Veranstaltung glauben, als sich eine Mitarbeiterin der Oper Hilfe suchend an sie wendet: Im Gewölbekeller des Gebäudes gehen mysteriöse Dinge vor sich – und ein seltsames Wesen wurde gesichtet! Justus, Peter und Bob übernehmen den Fall und ahnen nicht, auf was sie sich da einlassen. Plötzlich bricht während einer Aufführung ein Großfeuer aus! War es Brandstiftung? Welche Rolle spielen dabei der undurchsichtige Moody Firthway und sein rotes Notizbuch? Nur Justus erkennt als Einziger, was sich tatsächlich hinter den Kulissen
abspielt.
Bestellnummer: 88697923282 (CD); 88697923284 (MC)
EAN: 886979232822 (CD); 886979232846 (MC)

 

Die drei ??? – Kids
Im Geisterschiff (Folge 30)

Bei einem Sturm werden merkwürdige Dinge an die Küste von Rocky Beach gespült. Handelt es sich hier wirklich um die Überreste eines alten Schiffswracks? Die drei ??? Kids gehen der Sache sprichwörtlich auf den Grund und müssen tief hinabtauchen. Doch was sie zu sehen bekommen, hätten Justus, Peter und Bob nicht in ihren kühnsten Träumen
erwartet.
Bestellnummer: 88697800402 (CD), EAN: 886978004024 (CD)

Ein Eis fürs Kind und eine Kaffee-Plantage für mich

Paul ist nörgelig. Er will ein Eis. Ich hadere noch mit mir, schließlich hat er vorhin erst Schokolade bekommen und sein Gesicht erinnert mich langsam an die „Cabbage Patch Kids“, die Kohlkopf-Puppen aus den 80er Jahren.

Aber gut, es ist heiß draußen, ich will weiterhin der liebste Verwandte bleiben – und ich will auch was. Nämlich einen Kaffee! Also hinein in die nächste Eisdiele.

Paul schleckt schon an seiner Kugel Vanille und hat einen Großteil davon bereits auf dem Hemd verteilt, als ich meine Bestellung am Tresen aufgebe. Bei der Bedienung handelt es sich um ein blutjunges hektisches Mädel mit Lena-Meyer-Landrut-Dutt.

Der Spaß beginnt und ich werde vom Meyer-Landrut-Double entführt in die wunderbare Welt der exotischen Kaffee-Auswahl… ob ich nun will oder nicht :

„Ich hätte gern einen kleinen schwarzen Kaffee.“

„Einen Americano?“

„… einen kleinen schwarzen Kaffee.“

„Americano?“

„Ist das bei Ihnen ein kleiner schwarzer Kaffee?“

„Wir haben auch Chai Latte, Cubano, Soja Latte…“

„Was genau an ‚kleiner schwarzer Kaffee‘ haben Sie denn jetzt nicht verstanden?“

„Also ein Americano. Mit Milch?“

„SCHWARZ!“

„Hier, bitte. Wollen Sie Milch?“

„NEIN!!!“

„So… eine Kugel Vanille und ein Americano… macht 2,80 €. Milch und Zucker sind da vorne!“

Eigentlich wollte ich Paul und mir noch eine Flasche Wasser für den Weg nach Hause kaufen, aber ich hatte Angst, was mich erwartet. Zum Glück gibt’s noch den Kiosk, wo man nicht promoviert haben muss, um zu bekommen, was man will:

„Ein Wasser!“

„Mit oder ohne?“

„Ohne.“

„Eens fufzich… oder noch wat?!“

Der Geschenk-Tipp zum Nikolaus: Die Muppets Weihnachtsgeschichte auf DVD

Von Benjamin Vahldiek

Rechtzeitig zum Fest hat Disney sie noch einmal neu aufgelegt: „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ auf DVD. Und wer diesen Klassiker noch immer nicht im Regal stehen hat, der sollte nun endlich zuschlagen: Zwar kennt man Charles Dickens Geschichte „A Christmas Carol“ um den geizigen Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, der in der Nacht vor Weihnachten von den Geistern seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heimgesucht und zu einem besseren Menschen gemacht wird, in unzähligen Varianten – aber so, wie Brian Henson, Sohn des legendären und viel zu früh verstorbenen Jim Hensons, den Stoff für die Leinwand umgesetzt hat, wurde sie noch nie angegangen. Und obwohl der Film von 1992 bereits über zehn Jahre auf dem Buckel hat, konnten ihm auch spätere Versionen nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen.

Wer bitte ist Jim Carrey, der jüngst Scrooge verkörperte, wenn man hier den fantastischen Oscar-Preisträger Sir Michael Caine bewundern kann!? Obwohl dieser umgeben ist von einer bunten und verrückten Muppet-Crew, gibt er die Rolle des verbitterten, einsamen Mannes ernsthaft und würdevoll. Das ist fantastische Schauspielkunst! Absolut bewegend, wie er im Finale seiner tragischen Zukunft ins Auge sehen muss und verzweifelt darum fleht, eine letzte Chance zu erhalten. Caine allein ist Grund genug, dass „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ nicht nur bei Kindern funktioniert, sondern ein grandioser Filmspaß für die ganze Familie ist.

Aber auch ansonsten wurde alles richtig gemacht: Es gibt einen tollen, stimmungsvollen Soundtrack, liebevoll gestaltete Kulisse, eine erfreulich unhektischen Erzählweise – und natürlich einem Star-Ensemble aus Schaumstoff und buntem Kunstfell: Alle sind sie vertreten – Kermit, der Frosch, als Scroodges Neffe Bob Cratchit , Schweinedame Miss Piggy als dessen Frau, Gonzo und Rizzo Ratte als Erzählerpaar Mister Dickens und Begleiter, die beiden grummelnden Senioren Statler und Waldorf als Geister und so weiter und so weiter… die Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen.

Fazit:

„Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ ist die wohl verrückteste und liebevollste Verfilmung der berühmten Literaturvorlage und nicht nur für Fans der Muppet Show ein echter Leckerbissen zur festlichen Jahreszeit. Geeignet für die Kleinsten bis hin zu den Großeltern. Ein toller DVD-Nachmittag mit Weihnachtsplätzchen, Stollen und Bratapfel für die ganze Familie ist garantiert!

Dinosaurier oder Grashüpfer? Das richtige Haustier fürs Kind wählen.

Von Benjamin Vahldiek

Papi, kann ich eine Katze haben?

 

Diese Frage hat wohl schon jeder Vater gehört. Und auch Mütter wurden garantiert schon öfter von ihren Kindern bedrängt – wobei sie sich dann wunderbar aus der Affäre ziehen können, indem sie sagen: „Das muss dein Papa entscheiden.“

Dass der Wunsch nach einem Haustier oft erfüllt wird, zeigt ein Blick in die Statistik: In über 40 Prozent der deutschen Haushalte gibt es Tiere – ganz vorne ist die Katze, gefolgt von Nagern wie Mäusen, Hamstern, Meerschweinchen. An dritter Stelle steht der Hund.

Jedoch scheint leider noch immer nicht allen klar zu sein, was es bedeutet, ein Haustier zu besitzen – und sei es auch noch so klein. Das beweisen die zahlreichen abgegebenen oder sogar ausgesetzten Tiere, besonders nach Weihnachten.

Wenn Eltern sich unsicher sind, ob ein Haustier wirklich eine gute Idee ist, sollten sie sich prinzipiell dagegen entscheiden. Und eines ist doch klar: Die Verantwortung kann nie allein dem Kind übertragen werden. Ein Tier gehört zur Familie und jeder hat dafür zu sorgen.

Wer sich nach gründlicher Überlegung für ein Haustier entschieden hat, der findet hier einen Überblick über die Kosten, den Pflegeaufwand usw. Somit vermeidet man, sich zum Beispiel eine Deutsche Dogge anzuschaffen, wenn man nur Platz und Geld für einen Goldfisch hat.

 

Hund

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Hundes beträgt zwölf Jahre. Er braucht intensive Pflege, viel Beschäftigung und täglich mehrmals ausreichend Bewegung – unter 14 Stunden Betreuungsaufwand pro Woche sind illusorisch. Die Kosten für Futter, Tierarzt etc. belaufen sich auf ca. 130 Euro im Monat.

 

Katze

Auch sie lebt im Schnitt zwölf Jahre, ist im Gegensatz zum Hund jedoch sehr selbstständig und benötigt nur ca. acht Stunden Betreuung wöchentlich. Die Kosten pro Monat belaufen sich auf 25 Euro.

 

Hase, Kaninchen

Die Lebenszeit beträgt ungefähr acht Jahre. Das gründliche Reinigen des Stalls, das Füttern etc. benötigt zehn Wochenstunden. Die Haltungskosten belaufen sich auf monatliche zehn Euro, wobei zur artgerechten Haltung mindestens zwei Kaninchen angeschafft werden sollten!

 

Hamster

Seine Lebensdauer ist mit drei Jahren recht gering. Hamster kosten monatlich ca. 20 Euro und brauchen sieben Stunden wöchentlich Betreuung. Achtung – es handelt sich um nachtaktive Tiere, weshalb sie für Kinder ungeeignet sind.

 

Kanarienvogel

Ein Kanarienvogel lebt ca. acht Jahre, kostet monatlich acht Euro und braucht ungefähr sechs Stunden Betreuung pro Woche. Wie der Hamster sollte auch er unter keinen Umstsänden allein gehalten werden!

 

Schildkröte

Mit über 40 Jahren kann die Schildkröte so richtig alt werden! Sie kostet monatlich ca. 15 Euro und braucht nur drei Stunden Zeitinvestition. Kuschelig ist sie jedoch nicht, sie schnappt gern zu.

 

Goldfisch

Ein Goldfisch hat eine Lebenserwartung von drei Jahren, braucht nur 90 Minuten Zeitaufwand pro Woche und kostet lediglich ca. fünf Euro monatlich. Toll zum Angucken, logischerweise nichts zum Schmusen.

 

 

Benjamin Blümchen als Weihnachtsmann – Warum der Klassiker zur Weihnachtszeit dazu gehören muss

Von Benjamin Vahldiek

Es ist wieder soweit: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Während sich die Kinder wie Bolle freuen, ist für viele Eltern leider auch Stress angesagt: Kekse backen, Geschenke kaufen, Karten schreiben, Silber putzen, Baum schleppen… da kann der Tag gar nicht genug Stunden haben, um alles zu bewältigen. Zum Glück gibt es aber auch immer wieder Momente der Ruhe und Gemütlichkeit – Momente, in denen man mit der Familie einen Märchenschinken im Fernsehen anschauen kann. Oder man gönnt sich einen echten Hörspiel-Klassiker. Und so einer ist – ohne Wenn und Aber – „Benjamin Blümchen als Weihnachtsmann“.

Bald ist Weihnachten. Doch Zoodirektor Tierlieb kann seinen Tieren leider keine Geschenke machen. Da erfährt Benjamin zufällig, dass der Kaufhaus-Weihnachtsmann krank geworden ist. Vielleicht kann der liebste Elefant der Welt ihn vertreten? Das macht bestimmt Spaß und dem Zoo kann er auf diese Weise vielleicht auch helfen.

Buch: Elfie Donnelly. Cover und Inhaltsangabe mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de.

Die Folge 21 der Serie rund um Neustadts sprechenden Elefanten ist seit Jahrzehnten (Erstveröffentlichung: 1982) ein Bestseller, mit dem das Label Kiddinx einen der höchsten Umsätze erzielt. Das liegt sicherlich nicht nur an der Thematik – denn es gibt auch andere Weihnachtsfolgen, sowohl von Benjamin als auch von weiteren Kiddinx-Helden wie Bibi Blocksberg, Bibi und Tina oder Elea Eluanda, die sich zwar ebenfalls ordentlich verkaufen, aber unterm Strich nicht mithalten können. Was ist also das Geheimnis dieser Episode?

Ganz einfach: Sie ist aberwitzig! Was Benjamin alles im Kaufhaus erlebt, ist köstlich anzuhören – auch (vielleicht sogar gerade!) für Erwachsene. Die Autorin Elfie Donnelly geizt nicht mit Wortspielen, Andeutungen und herrlichen Slapstickeinlagen. Kaufhausleitung Frau Paschulke, die ganz wunderbar überdreht von Edith Elsholtz gesprochen wird, rast auf Rollschuhen durch die Abteilungen, um ihr umfangreiches Arbeitspensum zu schaffen. Dickhäuter Benjamin (hier natürlich noch vom „Original“ Edgar Ott gesprochen, den man beispielsweise auch als Balu aus Disney’s „Dschungelbuch“ kennt) zwängt seinen Vorzeigekörper in ein Weihnachtsmannkostüm und verteilt fleißig Geschenke – und die rasende Reporterin Karla Kolumna bekommt fast einen Herzkasper beim lautstarken Werben für den Einzelhandel: „Tja, jelernt is jelernt. Ich komme nämlich aus Berlin!“

Dennoch kommt bei all dem Spaß die harmonische Weihnachtsstimmung nicht zu kurz und die 38 Minuten Spielzeit vergehen wie im Fluge.

Fazit: Benjamin Blümchen als Weihnachtsmann ist DER Hit zur winterlichen Jahreszeit und darf in keiner Hörspielsammlung fehlen. Frohes Fest!

Kinder und Smartphones: Warum wir Erwachsenen selbst schuld sind…

„Hallo, ich bin’s… Naaaa?“

„Wo bist’n grad? … Ich bin in der U-Bahn, dachte, ich ruf ma an. Hab mir jetzt doch den BH gekauft, den wir letztens gesehen haben…“

Ich kann es nicht mehr hören.

Als Vielnutzer der öffentlichen Verkehrsmittel erlebe ich täglich, wie 80 Prozent meiner Mitreisenden entweder in Stadionlautstärke sinnloses Zeug in ihr Handy schnattern oder wie ein Zombie auf den Bildschirm ihres neuen IPhone 5 oder Samsung Galaxy starren und den Daumen über das Display wandern lassen.

Nix gegen neue Medien! Sie bieten viele Vorteile, keine Frage. Aber man sollte sie bewusst und in Maßen einsetzen.

Warum muss ich im Wartezimmer beim Arzt Rückrufe abarbeiten? Weshalb muss ich im Restaurant mein Handy neben dem Pastateller liegen haben und wie ein Bluthund auf das nächste Klingen lauern?

Was hat man eigentlich früher gemacht? Gelesen? Sich mit seinem Gegenüber unterhalten? Gelernt? Aus dem Fenster gesehen und geträumt?

Bevor wir das nächste Mal wieder zu Motzen anfangen wollen, weil unser Junior sich hinter seinem Smartphone versteckt und nicht ansprechbar ist, sollten wir uns an die eigene Nase packen und genau prüfen, ob wir ein gutes Beispiel sind. Ich weiß die Antwort schon…

Welchen Namen für mein Kind? DIESEN jedenfalls nicht!

Letztens in der Bio Company, Schönhauser Allee in Prenzlauerberg Berlin

Von Benjamin Vahldiek

Eine pummelige filztragende Landhaus-Muddi ruft ihr kleines Mädchen, das begeister mit dem Holzaukasten spielt. Natürlich hört das Kind nicht (hätte ich auch nicht getan!).

Danher muss der langhaarige Vaddi aus dem mächtigen Schatten der Ehefrau treten und ein Machtwort sprechen: Er holt Luft und ruft den Namen des Mädchens (kein Scherz!!!):

„VALENSINA! Kommst du nun bitte??!!!“

Was soll das? Hat dieses Paar noch mehr Kinder, die vielleicht scherzhaft-liebevoll (oder vielleicht sogar ernsthaft?) Meister Propper, Käptain Iglo oder Nutella genannt werden? Ich habe ein bisschen Angst. Um die Eltern, aber noch mehr um Valensina.

Schauspielerin Arianne Borbach im Interview Teil 2: Barbie, Bibi, Sherlock Holmes…

Von Benjamin Vahldiek

Die vielbeschäftigte Schauspielerin Arianne Borbach ist nicht nur im Synchrongeschäft gefragt (unter anderem leiht sie Hollywood-Stars wie Catherine Zeta-Jones, Demi Moore oder Helen Hunt ihre Stimme), sondern auch in Hörspielen. Diverse große Rollen hat sie bereits interpretiert. Nachdem der ersten Teil des Interviews schon hier veröffentlicht wurde, geht es heute um Ariannes Arbeit rund um tolle Produktionen für Kinder und Jugendliche.

 

Wer waren die Helden deiner Kindheit?

Wir haben viele Schallplatten gehört. Die allerliebste war uns vier Schwestern und meinen Eltern „Märchen aus aller Welt“. Und darauf besonders „Das Katzenhaus“. Wunderbar! Wir haben sie oft in den kalten Monaten am Wochenende gemeinsam bei Kerzenschein gehört. Noch heute wird in passenden Momenten daraus rezitiert. Dann erinnere ich mich sehr gern an die Nachmittage, an denen ich als erste aus der Schule kam. Da lief jeden Tag auf dem „Berliner Rundfunk“ ein Kinderprogramm und ich glaube, es gab dreimal die Woche sogar Hörspiele. Da hab ich mich in die Küche verzogen, mir „heimlich“ ein Bratbrot gemacht und es genossen. Na, und dann natürlich am Samstagnachmittag „Professor Flimmrich“ im Fernsehen: Wwas liefen da für liebevolle Kinderfilme! Die russischen und tschechischen Märchen! Ich weiß nicht, wie oft wir „Abenteuer im Zauberwald“ gesehen haben.

Barbie, Benjamin Blümchen, Bibi & Tina und viel mehr…

In welchen Produktionen für Kinder hast du schon gesprochen?

Oh, in einigen! Oft und gern werde ich besetzt in den „Barbie“-DVDs, als eine gute Fee oder sowas ähnliches. Auch bei „Benjamin Blümchen“ bin ich auf einer DVD als ganz kranke Mutti zu hören. Es ist die Weihnachtsfolge „Die Eisprinzessin“. Und relativ stolz bin ich auf „Träumereien an französischen Kaminen“ vom Hörspiellabel Titania. Da lesen verschiedene Schauspielkollegen Märchen… und ich bin auch dabei und interpretiere zwei davon.

Worin liegt der Unterschied zwischen Synchronisierung und dem Sprechen in einem Hörspiel?
Beim Hörspiel kann ich selbst kreativ sein, mir überlegen, wie ich eine Figur anlegen möchte. Das kommt dem Theater schon näher… am Theater hab ich zum Beispiel viele Jahre die böse Fee in „Dornröschen“ gespielt. Und da musste ich mir genau überlegen, wie ich darstellen kann, warum sie so furchtbar und grausam ist. Schließlich kommt ja kein Mensch als Schurke auf die Welt. Ich hab es also geschafft zu zeigen, dass sie einfach nur zutiefst verletzt und beleidigt war, dass man sie ausgeladen hatte und dass sie aber eigentlich nur ein kleines Würstchen ist…

Im Synchron habe ich ein fertiges Werk vor mir, dem ich möglichst nahe kommen muss. Aber nicht einfach nur „nachäffen“- ich muss die Darstellung meiner ausländischen Kollegin (Catherine Zet- Jones oder Cate Blanchett) ja über die Stimme, mit meinen Emotionen und meiner Seele füllen – aber ich bin natürlich aufgrund der Vorlage schon sehr eingeschränkt. Dennoch glaube ich, dass man hören kann, ob ein Synchronsprecher fühlt, was er spielt, oder ob es „einfach nur Technik“ ist…

Ob du es glaubst oder nicht: Manchmal hab ich nach der Arbeit Muskelkater vom Synchronisieren, weil ich mich ja vorm Mikro nicht bewegen darf, mein Körper sich aber im Geist bewegen muss. Hört sich komisch an! (Nö, tut es nicht! Anmerkung Red.)

Anspruchsvolle Hörspiele für Kinder und Erwachsene: Arianne bei „Titania“

An der Hörspielarbeit beim Label „Titania“, wo ich ja schon viele Rollen gesprochen habe – zum Beispiel oft in der Serie „Gruselkabinett“ -, mag ich besonders, dass da Menschen mit viel Herzblut arbeiten und nicht einfach nur abliefern oder den Blick stur auf den Profit richten.

Mit Marc und Stephan, den Titania-Produzenten, verbindet mich auch sehr viel. Ich schätze ihre absolute Hingabe zu ihren jeweiligen Arbeiten und die Verehrung „ihrer“ Schauspieler. Das ist durchaus nicht branchenüblich. Vor unserer ersten gemeinsamen Arbeit („Die Familie des Vampirs“) rief mich Stephan an und fragte mich, ob er mir eine CD schicken dürfe und wenn ich mit der Arbeit einverstanden sei, ob sie mich dann auch bitten dürften, eine Rolle bei ihnen zu spielen. Das war nicht anbiedernd sondern hochachtungsvoll. Und das fühlt sich sehr angenehm an. Ich fühl mich geborgen und bin somit viel freier bei der Arbeit und kann mich auch mehr öffnen. Da sie wissen, dass ich ein großer Fan ihrer Produktionen bin, erhalte ich jede CD von ihnen… musste schon neue Regale kaufen! “Gruselkabinett“, die „Anne“-Serie“ „Sherlock Holmes“ – ich habe sie alle. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich ihnen meine Meinung und bedenke sie natürlich mit Urlaubskarten und Adventskalendern. Denn es freut mich zu sehr, wenn ich höre, was sie aus vielen meiner Kollegen herauskitzeln und ich diese wiederum neu schätzen lerne.

Der Dauerbrenner für Pferdefans: „Bibi und Tina“ – Arianne als Frau Martin

Von „Kiddinx“, wo ich ja bei „Bibi und Tina“ die Frau Martin bin, bekomme ich immer Geburtstags- und Weihnachtskarten – von allen Mitarbeitern signiert. Und zu meiner Hochzeit gab es einen riesengroßen Blumenstrauß.

Zu guter Letzt: Der Arbeitsablauf und –aufwand bei Kiddinx ist unvorstellbar… zum Beispiel die „Bibi und Tina“-Zeichentrickfolgen… bevor die einzelnen Folgen richtig gezeichnet werden, geht es erst einmal so los: Wir nehmen das Layout alle gemeinsam auf, haben ein Script mit den Skizzen für jede einzelne Einstellung vor uns mit zweisprachigem Text (weil natürlich nicht in Deutschland, sondern in Asien animiert wird), damit wir beispielsweise Entfernungen der Figuren sehen können, die konkret vorgestellten Situationen oder wie besorgt oder verwundert oder sonst etwas Frau Martin in der konkreten Szene gerade ist. Dann wird das alles in den Zeichentrickstudios fertiggestellt auf Basis unserer Sprachaufnahmen. Anschließend kommt das Material wieder zurück zu Kiddinx. Und dann werden wir nach einem halben Jahr nochmal vors Mikro gebeten, wenn Animationen arg asynchron geworden sind oder die Bilder doch anders aussehen, als das, was wir im Layout gemacht haben. Hinter einer Folge steckt so viel Arbeit… Dass dabei noch Gewinn herausspringt… Aber wahrscheinlich bin ich zu naiv. (lacht)

Vielen Dank, liebe Arianne, für dieses ausführliche Interview und weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit!

 

 

KidsDeal-Gewinnspiel: 2 x 2 Eintrittskarten für „Das tapfere Schneiderlein und die mutige Prinzessin“

Vom 12. bis 19. Dezember erleben Kinder und deren Eltern im Dock 11, in der Kastanienallee 79 in Berlin, ein Weihnachtsmärchen der besonderen Art. Passend zum Grimm-Jahr erwartet sie mit „Das tapfere Schneiderlein und die mutige Prinzessin“ ein starker Held, der im Laufe der Geschichte über sich selbst hinauswächst, eine freche Prinzessin, eine taube Taube, riesige Riesen, ein einsames Einhorn, eine wilde Wildsau, ein habgieriger Prinz und jede Menge Fliegen. Unglaublich rasant und voller Energie entführen die Zwillinge Laura und Lisa Quarg, die alle Rollen selbst spielen, kleine und große Zuschauer in die von Tobias Bungter verfasste moderne Adaption des Märchens der Brüder Grimm.

Neben der bekannten Schneiderlein-Thematik, will die Produktion auch auf aktuelle soziale Probleme hinweisen. Die tapferen Schneiderlein von heute sind Kinder, die zu einem Hungerlohn die Kleidung der Mode-Discounter nähen. Diese politische Komponente steht zwar nicht im Vordergrund, ist aber doch stets präsent und soll vor allem die Eltern zum Nachdenken anregen. Ein Erlebnis für die ganze Familie, geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Karten bekommt man allen bekannten Vorverkaufsstelle, im Dock 11 und im Spielzimmer in der Schliemannstraße 37, Berlin.

KidsDeal verlost 2 x 2 Eintrittskarten

… für die Vorstellung am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr. Einfach eine Mail mit dem Stichwort „Gewinnspiel“ und vollständiger Adresse senden an info(at)kidsdeal.de.Die Gewinner werden schriftlich informiert. Teilnahmeschluss: Montag, 10. Dezember. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Party? Konfirmation? Kindergeburtstag? Einfach mal die Gäste verzaubern!

Fast so gut wie Harry Potter…

Zauberer Mario steht auf der Bühne und stellt die Logik auf den Kopf: Und das ganz ohne spezielle Apparate oder übertriebene Showeffekte.

Schafft er es, Gegenstände zu teleportieren? Kann er wirklich Gedanken lesen oder gar gebrochene Herzen heilen? 

Je nach Alter variiert Mario seine tolle Zaubershow und begeistert somit die Kleinsten bis hin zu Oma und Opa. Damit ist die nächste Party gerettet und die Gäste sind verzaubert.

Der 1978 geborene Magier von dem es heißt, er habe in seiner Kindheit zu viele YPS-Hefte gelesen, trat in den letzten zehn Jahren auf unzähligen Firmen- oder Privatfeiern auf.

Ebenso ist er auf vielen Theaterbühnen anzutreffen, so zum Beispiel:
– Hasper Hammer (Hagen),
– Gloria Theater (Köln),
– Sissikingkong (Dortmund),
– Club Synchron (Dortmund),
– Rex (Wuppertal),
– Zaubertheater Arcanum (Biel, Schweiz),
– Kulturzentrum Pelmke (Hagen)

 

Wer Kontakt zu Mario aufnehmen will, schickt ihm eine Eule oder klickt auf seine Website: http://www.zauber-mario.de/

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Quelle: http://youtu.be/JJZskf_PnJQ