Abinauten = Abiturvorbereitung

Abiturvorbereitung in Berlin und Potsdam 2015

Alle, die 2015 Ihr Abitur machen wollen und sich noch nicht hundertprozentig sicher sind, dass das auch klappt, haben jetzt noch eine gute Chance sich perfekt auf diese letzte schulische Prüfung vorzubereiten.

Abinauten heißt das Projekt  der Reformnachhilfeschule Lernwerk in Berlin.

Bei diesem Abiturvorbereitungskurs in den Winter- oder Osterferien können sich Schüler eine Woche lang im Intensivblock täglich 270 Minuten in einem Fach der Wahl Abiturwissen raufschaffen und eventuelle Wissenslücken schließen. Der anschließende Kompaktblock über 90 Minuten dient der Auffrischung des Gelernten im Schnelldurchgang. Beide Module lassen sich kombinieren, aber auch unabhängig von einander buchen.

Mehr Informationen zu diesem Bildungsangebot: Abinauten – Abiturvorbereitung

 

Achtung! Weihnachtsaktion beim Lernwerk!

Wie schön ist sie doch, die Vorweihnachtszeit!

Um Ihnen den Dezember noch ein wenig mehr zu versüßen, haben wir für Sie etwas besonderes vorbereitet: Wenn Sie bis zum 31.12.2014 einen Kurs über die Internetseite www.lernwerk.de buchen, erhalten Sie sofort einen Weihnachtsrabatt von 5,- €*!

Geben Sie einfach das Kennwort „Weihnachten2014“ als Sparcode ein!

*Angebot gilt für alle Kurse, außer für Extrastunden.

Wendy: Warum die erfolgreiche Pferde-Hörspielserie eben kein Mädchenkram ist

Wendy: Pferde, Freundschaft, Abenteuer

Was ist „Typisch Mädchen“, was ist „Typisch Junge“? Manchmal ist das schwer zu beantworten.

Und eigentlich ist das auch ganz gut so, schließlich soll jeder machen, was er will. Aber Einiges wird wohl noch längere Zeit auf dem fest eingetretenen Pfad verbleiben: Die Ritterburg, die Carrera-Rennbahn, das Plastik-Gewehr… das sind nach wie vor klassische Spielzeuge, die für die männlichen Kids entworfen werden.

Das Barbie-Traumhaus, Polly Pocket, Prinzessin Lillifee wiederum richten sich an die Damen von morgen. So ist es auch meist bei klassischem Pferdespielzeug… allerdings gibt es glücklicherweise zwei löbliche Ausnahmen, die sich jedoch erst bei näherem Hinsehen als solche zu erkennen geben:

Da wäre zunächst die beliebte Serie „Bibi und Tina“, die eine ungewöhnlich hohe männliche Fangruppe hat. Und das liegt ganz einfach daran, dass es hier nicht um neue Reitstiefel, tolle Frisuren oder bescheuerte neue Deckchen für die tierischen Rübenfresser geht. Vielmehr stehen Familien- und Geldkonflikte, Abenteuer und Streiche, Naturschutz und Freundschaft im Vordergrund: Themen eben, die alle Kinder interessieren und keine Klischees bedienen.

Die Abenteuer von „Bibi und Tina“ habe ich hier bei KidsDeal schon öfter vorgestellt. Zu meinen Neuentdeckungen gehört jedoch die Kiddinx-Hörspielserie „Wendy“. Diese hat zwar auch schon etliche Jahre auf dem Buckel (genauso wie die olle Stute aus den 80ern), jedoch werden noch immer neue Folgen produziert, denn der Erfolg ebbt nicht ab. Jetzt, wo ich die ersten fünf Episoden gehört habe, weiß ich auch den Grund dafür!

Bei „Wendy“ ist ebenfalls wie bei „Bibi und Tina“ alles dabei, was es benötigt, um sowohl Mädels als auch Jungs in Aufregung zu versetzten:

Wendy Thoorsteg ist 15 Jahre alt und erlebt gemeinsam mit ihren Freunden viele spannende Geschichten. Anders als es die Hörspiel-Cover erwarten lassen, geht es niemals zu sehr um Pferdethemen: Wendy hat es mit Wilderern, Gaunerbanden, Brandstiftern oder Naturschützern zu tun. Ebenfalls spielen die ersten Liebeleien eine Rolle – und es ist bei Weitem nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen: kleine Intrigen von Mitschülern, Betrügereien von korrupten Geschäftsmännern, all das gehört ebenfalls in die Wendy-Welt, so dass man keineswegs sagen kann, die Serie ist darauf ausgelegt, neue Blondchen mit Schmink-Fetisch heranzuziehen.

Wie von Kiddinx gewohnt sind die Sprecher erste Sahne: Ranja Helmy (Tick, Trick und Track in „Duck Tales – Geschichten aus Entenhausen“) gibt eine sehr natürliche und sympathische Titelheldin und im Ensemble tummeln sich Synchronschauspieler-Urgesteine wie Marianne Gross (Claire Huxtable aus der „Bill Cosby Show“) oder Ingeborg Wellmann (Betty Geröllheimer aus der „Familie Feuerstein“). Ein besonderes Schmankerl ist der Erzähler  Hubertus Bengsch – u.a. deutsche Stimme des Hollywood-Stars Richard Gere.

KidsDeal-Fazit:

Wendy macht wirklich Spaß, bietet tolle Storys und Sprecher… und ist keineswegs „Typisch Mädchen“. Für Alt und Jung geeignet, unbedingt reinhören!

Von Benjamin Vahldiek

Nils Holgersson: ein weiterer TV-Anime-Klassiker auf DVD-Komplettbox

„Nils Holgersson fliegt mit den Gänsen davon…“

„Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ dürfte Eltern wohl eher noch bekannt sein als – ganz einfach – „Nils Holgersson“. Und schon hat man wieder Karel Svobodas altes Lied im Ohr, das zu Beginn der 1980-er Jahre im Nachmittagsprogramm der ARD zu hören war: „Nils Holgersson fliegt mit den Gänsen davon…“

In Deutschland ist die Anime-TV-Serie wahrscheinlich geläufiger als die Romanvorlage der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf:

Nils Holgersson ist ein richtiger Bengel. Zusammen mit seinen Eltern lebt er auf einem Bauernhof in West-Vemmenhög und hat nichts Besseres zu tun, als die Tiere zu quälen. Auch seinen Hamster Krümel vernachlässigt er. Jedoch hat er die Rechnung ohne das Wichtelmännchen gemacht: Abrakadabra hat es Nils auf Däumlingsgröße schrumpfen lassen.

Zusammen mit den Wildgänsen begibt sich Nils nun auf eine unglaubliche Reise, bei der er vielen Gefahren trotzen muss. Allmählich sieht er seine Fehler ein und wird schließlich wieder ein ganz normaler Junge…

Traditionell bestehen auch Holgerssons Abenteuer aus 52 Episoden mit einer Spielzeit von jeweils ca. 25 Minuten. Und traditionell wird auch hier Kindern, Jugendlichen und sogar Erwachsenen alles geboten, was die unvergleichliche Qualität der Anime-Serien zu dieser Zeit (Heidi, Wickie und die starken Männer, Alice im Wunderland, Sindbad, Anne mit den roten Haaren, Biene Maja… die Liste lässt sich noch ewig so weiterführen) ausmacht: spannende Geschichten, liebevolle Charaktere, Gewaltfreiheit sowie eine unglaublich gute deutsche Synchronisation mit Stars wie UFA-Schauspielerin Mady Rahl als Wildgans Aka, Dagmar Heller (Stammsprecherin von Mia Farrow, Barbra Streisand oder Jamie Lee Curtis) als Erzählerin oder Elmar Wepper als Rabe Bataki.

Fazit:

Dank der vor einiger Zeit veröffentlichen DVD-Komplettbox ist es nun für die ganze Familie möglich, sich auf den Rücken der Wildgänse zu schwingen und sich von einem Abenteuer ins nächste fliegen zu lassen. „Nils Holgersson“: Eine absolute Kaufempfehlung, TV-Kult vom Allerfeinsten.

Von Benjamin Vahldiek

„Go Diego Go! – Regenwald Fiesta!“: Die neue DVD des kleinen Tierfreunds ist ein großer Spaß für Vorschulkinder!

Auf zu weiteren Abenteuern: mit dem kleinen Diego! Seine neue DVD trägt den Titel „Go Diego Go! – Regenwald Fiesta!“:

Der bei Kindern im Vorschulalter innig gemochte schwarzhaarige Kerl mit den großen Knopfaugen erlebt dieses Mal knapp 100 Minuten lang weitere turbulente Geschichten, die stets gewaltfrei sind.

Konkret handelt es sich um die Folgen: “Diego und das Stachelschwein retten den Geburtstag”, “Rosarote Flamingos”, “Pinguin-Eltern gesucht!” und “Linda Lama rettet den Karneval”. Als Extra enthalten: „Save the Bullfrog“.

„Go Diego Go! – Regenwald Fiesta!“… Für alle, die ihn noch nicht kennen:

Obwohl erst acht Jahre alt, ist Diego Marquez alles andere als auf den Kopf gefallen. Er hat ein großes Herz für Tiere und lässt alles stehen und liegen, wenn sie Hilfe benötigen. Die US-amerikanische Trickfilmserie läuft seit 2005 auf Nickelodeon und hat 2008 den Sprung nach Deutschland geschafft. Bei „Go Diego Go!“ handelt es sich um ein Spinn-Off der ebenfalls überaus erfolgreichen Reihe „Dora – The Explorer“, in der die niedliche Heldin den Jüngsten Fremdsprachen beibringt. Auch „Diego“ erklärt anhand einiger leichter Wörter, wie diese auf Englisch heißen, viel mehr geht es hier jedoch darum, das Bewusstsein für Ökologie zu schärfen, Besonderheiten fremder Länder aufzuzeigen sowie die verschiedensten Tierrassen und ihren Lebensraum vorzustellen. Dies geschieht jedoch niemals mit dem erhobenen pädagogischen Zeigefinger, sondern beispielsweise anhand von Weltkarten, auf denen Diego seine einzelnen Reisestationen skizziert, oder mit fetzigen Song im lateinamerikanischen Rhythmus: Und für diese Lieder brauchen sich Eltern, die zusammen mit ihrem Kind vor dem Bilschirm sitzen, nicht fremdzuschämen – die Musik geht in die Beine, sorgt für ein amüsiertes Mitwippen und zaubert jedem noch so grummeligen Griesgram ein breites Grinsen ins Gesicht.

Fazit:

Es steht außer Frage: „Go Diego Go! – Regenwald Fiesta!“, das ist ein lehrreicher Spaß für Kinder im Vorschulalter. Die liebevollen Zeichentrick-Episoden kombinieren Lernen, Spaß und Abenteuer auf vorbildliche Weise. Daumen hoch, Kaufempfehlung!

Von Benjamin Vahldiek

Pinocchio DVD-Komplettbox: Die Anime-Kultserien

„Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich auf der Bühne bewegen soll, ich hab doch gar nicht auf Marionette gelernt!“ (Pinocchio)

 

Momentan sind sie ja wieder total in Mode: die deutsch-japanischen Zeichentrickserien des Studios Nippon Animation, die in den 70er und 80er-Jahren im ZDF am laufenden Band ausgestrahlt worden sind.

Aber verwunderlich ist das nicht – Qualität setzt sich durch. Da können die Animationen noch so billig gewesen sein, in Puncto Story, Charaktere, Einfallsreichtum, Musik und ganz besonders Synchronisation konnte solchen Highlights wie „Heidi“ oder „Nils Holgersson“ nichts das Wasser reichen.

Viele dieser großartigen Serien sind nun endlich auch als DVD-Komplettbox im Handel, so dass man auch jüngeren Generationen demonstrieren kann, wie toll gute alte Kinderserien sein können und wie hervorragend 2D auch noch heute funktioniert. Da können die am PC verschandelten Helden wie Emily Erdbeer, die neuen Glücksbärchis oder die blöden Schweine aus „Au Schwarte“ ihre Sachen packen und nach Hause gehen!

In der Retro-Ecke stelle ich einige der schönsten Nippon Animation-Umsetzungen vor. Beginnen wir mit der kleinen, frechen Holzpuppe Pinocchio.

Pinocchio aus dem Jahr 1976 entstand in Zusammenarbeit mit dem ZDF und ORF und basiert auf dem weltberühmten Kinderbuch on Carlo Collodi. In 52 Folgen erleben wir die Abenteuer der Marionette, die schließlich ein richtiger Junge wird.

Der Tischler Gepetto schnitzt eine Puppe aus einem Holzstück und muss mit Erstaunen feststellen: Sie kann sich bewegen und sprechen wie ein Mensch! Aber anstatt ein braver Sohn zu sein, stellt Pinocchio allerhand Blödsinn an: Er geht nicht in die Schule, sondern reißt von daheim aus, wird Star einer Marionettenbühne, fällt immer wieder auf den listigen Fuchs und den räudigen Straßenkater herein, wird zeitweise sogar zum Esel, landet schließlich im Bauch eines Wals, in dem er seinen lieben Gepetto wiederfindet und ihn rettet – und wird schließlich von der guten Fee zum Dank in einen Menschen aus Fleisch und Blut verwandelt.

Die Serie hält sich sehr stark an die Romanvorlage und gehört zweifelsohne zu den besten von Nippon Animation: Dies liegt besonders an den liebenswerten Charakteren, wie zum Beispiel der neunmalklugen Ente Gina, dem besorgten Gepetto oder der faulen Katze Giulietta, die so schön leiden und sich über den frechen Holzbengel aufregen kann. Und Pinocchio selbst muss man einfach gern haben, egal wie ungehobelt er sich mal wieder verhält oder welchen Blödsinn er gerade verzapft. Stets meint er es gut… und wenn er mit seinen großen Augen und aufgerissenem Mund dasteht, kann man ihm nicht böse sein.

Großes Plus der Nippon Animation-Abenteuer ist immer die deutsche Synchronisation: Damals holte man anstelle irgendwelcher C-Promis wie Erkan und Stefan noch richtige Schauspiel-Legenden ins Synchronstudio, die den schnell gezeichneten Figuren ganz großartig Leben einhauchen. Bei Pinocchio stechen besonders Helga Anders als Titelheld, Christa Häussler (auch bekannt als Red Fraggle in Jim Hensons’s „Die Fraggles“ oder Laura Ingalls Wilder in „Unsere kleine Farm“) in der Rolle Ginas und Michael Rüth (spricht auch den Klavier spielenden Hund Rowlf in der „Muppet Show“ oder seit 2005 Disney’s Knuddelbären Winnie Pooh) als Straßenkater hervor. Aber auch jeder noch so kleinste Nebencharakter wird hervorragend von großen Namen gesprochen. Das ist ein wahrer Ohrgenuss… kein Wunder, dass die Original-Tonspuren der Nippon Animation-Serien damals auch als Hörspiele herausgebracht worden!

Fazit:

Pinocchios Abenteuer sind jederzeit gewaltfrei, äußerst spannend, absolut lustig und dank des beträchtlichen Umfangs von über 50 Episoden immer so gestaltet, dass es niemals hektisch wird und Handlungen sowie Charaktere ausreichend Zeit erhalten, sich zu entwickeln. Somit können auch schon die Allerjüngsten mit der frechen Holzpuppe auf Reisen gehen und mit glühenden Wangen vor dem Bildschirm sitzen. Mit dabei die Eltern, die im Takt des von Mary Roos gesungenen Titellieds „Kleines Bübchen, freches Püppchen / Die Welt ist groß und du bist klein / Du darfst noch nicht alleine sein / Sieh das doch ein“ in nostalgischen Erinnerungen schwelgend hin und her wiegen.

Von Benjamin Vahldiek

Die Biene Maja als DVD-Komplettbox

Die Biene Maja auf DVD… was lange währt, wird endlich gut!

Du meine Güte, wie lange habe ich darauf gewartet… Biene Maja, eine DER Kult-Zeichentrickserien, die schon Generationen von Kindern begeistert hat, ist nun als DVD-Komplettbox erschienen: endlich!!!

Zwar kann man die Abenteuer der kleinen Honigbiene schon seit vielen Jahren im Handel erwerben, jedoch gab es immer nur Stückwerk, unvollständige Editionen, popelig wenig Folgen auf einem Silberling – alles für teuer Geld, alles mit dem Hintergedanken, um den Fan so oft wie möglich zur Kasse zu bitten.

Irgendwann fing man an, das Ausgangsmaterial in Bild und Ton zu bearbeiten und die Serie noch einmal herauszubringen. Aber natürlich wieder nicht komplett – warum auch, Kinder sollen ja sowieso nicht so lange vor dem Fernseher hocken! Dass Erwachsene die Episoden jedoch auch für sie portionieren können… das schien man ihnen nicht zuzutrauen! Erst vor einigen Monaten wäre ich fast auf ein dickes Maja-DVD-Paket hereingefallen, das nagelneu im Regal des Medienhändlers meines Vertrauens stand… aber bei genauem Hinsehen entpuppte sich auch dieses als Mogelpackung: Nicht die kompletten, sondern „die schönsten“ Abenteuer waren hier versammelt.

Wahrscheinlich sieht man nun seine Felle wegschwimmen, denn Maja kommt bald als computeranimierte Serie zurück auf den Bildschirm (es bleibt uns auch nichts erspart!). Da holt man noch den letzten Saft aus der Zitrone und erfüllt zähneknirschend den sehnlichsten Wunsch der Fans… nach gefühlten dreitausend Jahren ist sie nun also erschienen: finally die Biene-Maja-Komplettbox!!!

Ich glaube, ich kenne niemanden, der sie nicht mag… und das, obwohl die Animationen unterirdisch sind und Karel Gott das Titellied singt. Aber genau das hat ja auch seinen Charme: Die Anime-Serien aus dieser Zeit vom japanischen Trickstudio Zuiyo Enterprise (später in Nippon Animation umbenannt) haben alle einen Schlager-Smash-Hit zu Beginn, vorgetragen von prominenten Sängern wie Gitti und Erika (Heidi), Katja Ebstein (Niklaas – ein Junge aus Flandern, Perrine), Mary Roos (Pinocchio) oder Joy Fleming (Anne mit den roten Haaren) und die Besonderheit, mit nur einer Zeichnung ganze Romane zu sprechen (man sieht Maja mit offenem Mund und heraus kommt das Satzgebilde: „Willi, wo bleibst du denn? Wir müssen doch nach Hause in den Bienenstock fliegen, sonst wird Fräulein Kassandra böse mit uns!“).

Egal, Kult bleibt Kult – nicht zuletzt wegen der hervorragenden Synchronisation mit Vollblutschauspielern wie Marianne Wischmann, Tilly Lauenstein oder hier dem unvergleichlichen Eberhard Storeck als Willi… in diesem Sinne: „Majaaaaaa! Flieg nicht so schnell, ich hab so viele Pollenklößchen gegessen!“

Fazit: Die Biene Maja… noch immer topaktuell, noch immer für die Jüngsten bis hin zu den Ältesten zum Schlapplachen… und nun erstmalig als Gesamtedition. Kaufen!

Von Benjamin Vahldiek

Benjamin Blümchen 122: „als Polizist“ Schon lange nicht mehr so gelacht!

Die neueste Folge mit unserem Benjamin Blümchen ist urkomisch…

Wachtmeister Krause ist so überarbeitet, er hätte gerne mal einen Tag frei. Kein Problem! Benjamin, Otto und Stella springen für ihn ein. Sie bekommen alles, was ein Polizist so braucht und finden ganz neue Wege, um Falschparker und Raser zur Vernunft zu bringen! Ob sie auch einen lange gesuchten Dieb überführen können?

Spieldauer: 41 min
Altersempfehlung: ab 3 Jahre

Buch: Vincent Andreas

Sprecher:

Benjamin Blümchen: J. Kluckert
Otto: K. Primel
Stella: M. Bierstedt
Karla Kolumna: G. Fritsch
Bürgermeister: R. Hemmo
Pichler: W. Herbst
Wachtmeister Krause: J. Döring
Frau Grimm: D. Rosenthal
Lukas: J. Frenz
Erzähler: G. Schoß

Infos mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de

Hui, was ist denn plötzlich bei Benjamin Blümchen los? Nach kleinen Kätzchen, hirnrissigen Spaßmaschinen oder Elefantenköniginnen dachte ich ja, die Serie endgültig abschreiben zu können, dermaßen stark war das Niveau gesunken… das hatte auch nichts mehr zu tun mit einer Hinwendung an ein noch jüngeres Publikum (jetzt schon ab 3 Jahre), es lag an unsäglichen Geschichten und einer für Kiddinx-Verhältnisse miserablen Produktion: Anstatt wie damals echte Tierstimmen vom Band zu verwenden, gaben Menschen Grunz-, Bell- oder Quieklaute von sich (und das mehr schlecht als recht!), die Synchronschauspieler wurden anscheinend dazu angewiesen, besonders übertrieben und infantil zu betonen und dermaßen langsam zu sprechen, dass wohl auch die Kleinsten nach drei Minuten vor Langeweile nach hinten wegkippen…

… aber:

Die letzten Episoden mit dem sprechenden Elefanten sind einfach nur toll und kommen in Bezug auf Sprachspiele und Gagdichte recht nah an die guten alten Folgen der Ur-Autorin Elfie Donnelly heran.

Dies ist auch im neuesten Abenteuer „Benjamin Blümchen als Polizist“ der Fall! Bei so viel witzigen Dialogen ist es ausnahmsweise mal gar nicht störend, dass es wünschenswert wäre, wenn diese wieder in der gewohnt schwungvollen Weise vorgetragen würden, wie man es von früher kennt. Was Benjamin hier alles vom Stapel lässt, ist einfach nur köstlich! Kleine Kostprobe gefällig? Gerne!

Sekretär Pichler ist zu schnell gefahren und fragt ängstlich: „Bekomme ich nun Punkte in Flensburg?“, Benjamin: „Wieso? Wir sind doch in Neustadt!“

Benjamin hat anstelle eines Alibis ein „Alibaba“.

Frau Grimm macht eine Anzeige und füllt dafür ein Formular aus (klar, wir sind ja in Deutschland): „Ich bin 73!“, Benjamin ist irritiert: „Was hat denn das Alter mit dem Fall zu tun? Darf man älteren Menschen eher Gemüse klauen als jüngeren?“

Zu viel verraten möchte ich aber nicht – nur so viel: Folge 122 ist ein richtiges Highlight unter den neueren Episoden und bietet Erwachsenen (Mit-)Hörern richtig viele Gags, die wohl von Kindern noch nicht verstanden werden. Besonders toll ist die Verballhornung des Beamtendeutsch, das Benjamin kurzerhand als albern und zu kompliziert bewertet – die pragmatische Elefantenlösung: Anstelle des Strafzettels mit Bürokratie-Text gibt’s von ihm einen schriftlichen „Rüsselrüffel“, den auch der dümmste Autofahrer versteht. Großartig!

Fazit:

So witzig war Benjamin Blümchen schon lange nicht mehr. Erwachsene werden ihre helle Freude haben, wenn sie gemeinsam mit ihren Kindern vor dem CD-Player sitzen. Ein absolutes Muss!

Von Benjamin Vahldiek

Bibi und Tina Folge 72: Der geheimnisvolle Falke… lehrreich und schön!!

Von Benjamin Vahldiek

Das neue Hörspiel vom Martinshof beginnt geheimnisvoll

Bei einem Ausritt finden Bibi, Tina und Alex einen verletzten Falken und bringen ihn zu Förster Buchfink, wo er sich schnell erholt. Es stellt sich heraus, dass der Falke zahm ist und sich beim Förster sehr wohlfühlt. Die Kinder schließen das Tier schnell ins Herz. Doch dann erscheint ein Falkner und fordert das Tier zurück.

Spieldauer: 38 min
Altersempfehlung: ab 6 Jahre

Sprecher:
Bibi Blocksberg:
S. Bonasewicz
Tina Martin: D. Hugo
Alexander v. Falkenstein: S. Hasper
Graf v. Falkenstein: E. Prüter
Förster Buchfink: K.-P. Grap
Herr Motzke: F. Ciazynski
Erzähler: G. Schoß

Infos mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de

„Der geheimnisvolle Falke“ wurde in der Bibi-und-Tina-Fangemeinde sehr zwiespältig aufgenommen: Die erste Gruppe schrie „Laaaaangweilig“. Die zweite fand es schön, dass auf Hektik und zu viele kleinere Abenteuer bzw. Stationen innerhalb der Handlung verzichtet wurde. Ich gehöre zur letzteren Gruppe:

Gleich zu Anfang hab ich noch die Augen verdreht – zum gefühlten hundertsten Mal beginnt die Folge mit den bekannten Ausrufen: „Schneller, Amadeus!“ und „Tempo, Sabrina!… Siiiiiieeeeeger!“ Ein Wettreiten, wie originell! Aber ich kann Entwarnung geben, danach kommt wirklich mal was Neues:

An die Entdeckung des Falken schließt sich eine interessante Geschichte an über das Schloss Falkenstein. Vom Grafen höchst persönlich – wie immer sehr gut gesprochen von Eberhard Prüter – erfahren wir zum Beispiel, wie die adelige Residenz zu ihrem Namen gekommen ist. Aber auch Faktenwissen wird in dieser Folge sehr geschickt vermittelt und nicht mit dem Holzhammer in die Geschichte eingebaut: hier logischerweise viel über Falken und deren typischen Verhaltensweisen. Das ist allemal angenehmer als abgedroschene Bibi-und-Tina-Episoden wie „Retten die Biber“, in der Tiere als putzige Häuslebauer mit Hang zu Streichen vermenschlicht werden.

Trotz der knappen Spielzeit nimmt man sich die nötige Ruhe für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Obwohl erst in den letzten Minuten Action aufkommt, wird es keinen Moment langweilig – vorausgesetzt man erwartet keine temporeiche Geschichte mit wilden Reitereinlagen, Gekreische oder Rumgezicke zwischen Bibi und Tina.

Fazit:

Eine wirklich großartige neue Folge, die Eltern nicht nervt und Kindern auf angenehme Art Wissen vermittelt.

Gregs Tagebuch 1 bis 3: komplett auf DVD

Von Benjamin Vahldiek

Fettnäpfchen? Nein, nein, Greg nimmt gleich die Fritteuse! Die bisherigen sieben Bände von „Gregs Tagebuch“ des Autors Jeff Kinney verkaufte sich in Deutschland bereits fast 3,5 Millionen Mal und gehören damit zu den beliebtesten und erfolgreichsten Jugendbüchern. Kein Wunder, denn was der arme Greg auf seinem Weg zum gestandenen Mannsbild so alles durchmacht, ist aberwitzig und bietet dermaßen viele humorige Facetten, dass auch Erwachsene herzhaft lachen können.

Kongenial für die Mattscheibe umgesetzt wurden Gregs Tagebüchern bis dato in drei Filmen: „Von Idioten umzingelt“, „Gibt’s Probleme?“ und ganz aktuell „Ich war´s nicht!“. Dabei sind besonders die tollen schauspielerischen Fähigkeiten des Titelhelden (dargestellt von Zachary Gordon, bekannt aus „How I met your Mother“) und seinem besten Freund Rupert (Robert Capron, „Duell der Magier“) hervorzuheben. Aus beiden kann wirklich noch etwas ganz Großes im Filmgeschäft werden- Chapeau!

Nun gibt es alle drei Abenteuer als günstige Komplettbox auf DVD mit vielen geschnittenen Szenen und interessanten Hintergrundinfos zu den Dreharbeiten.

Fazit: 278 Minuten Spaß am laufenden Band mit dem sympathischen Pechvogel Greg. Ein Spaß-Garant für Kinder, ein Schwelgen in Erinnerungen an die eigenen pubertären Verstrickungen für Erwachsene. Klare Empfehlung.