Lego Friends als Hörspiel: Folge 1 “Tierisch gute Freunde”

Von Benjamin Vahldiek

Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein.

Seit jeher steht die dänische Firma Lego in puncto Spielspaß eher im Fokus kleiner und großer Jungs. Eine Marke für Mädchen zu etablieren hat bisher noch nie so richtig geklappt.

Doch nach einer Entwicklungsphase von vier (!) Jahren brachte man dann die “Lego Friends” heraus: eine Welt in Pink und Lila – natürlich nur für Mädchen. Und dies in der Hoffnung, an den unzerstörbaren Erfolg der Barbie von Mattel heranzukommen.

Bei den Lego Friends handelt es sich um Mia (der Tierfan), Stephanie (die Partymaus), Emma (das Fashion-Victim), Olivia (der Wissenschafts-Nerd) und Andrea (die Rocknudel). Alle wohnen sie in Heartlake City, wo es natürlich alles gibt, was Mädchenherzen höher schlagen lässt und Mami und Papi dazu nötigt, tief in die Geldbörse zu greifen: Café, Tierkrankenhaus, Reiterhof – selbstverständlich alles mit entsprechenden Accessoires wie Pferden, Kutschen, Vorgärten, Möbeln, Klamotten usw.

Dazu gibt es die passende am PC animierte TV-Serie auf Super RTL. Und um diese Serie nicht nur für den DVD-Vertrieb zu verwursten, bringt Sony Music seit Oktober auch noch Hörspiele mit den fidelen Girlies heraus. Sie sind adressiert an fünf- bis zwölfjährige Mädchen und die erste Episode trägt den Titel “Tierisch gute Freunde”:

Olivia (gesprochen von Lydia Morgenstern) ist die Neue im idyllischen Heartlake City und hat außer ihrem niedlichen Hund Scarlet (den Eltern ihren Kindern auch kaufen können!) niemanden zum Reden und Spielen. In ca. 40 Minuten erzählt das Hörspiel, wie sie ihre Lego Friends kennelernt.

Von der Vermarktungsstrategie kann man halten, was man möchte – das Hörspiel soll fair bewertet werden. Aber leider kann ich nicht allzu viel Gutes darüber sagen: Die Sprecherinnen der Lego Friends klingen alle gleich und übertreiben beim Betonen – man merkt die Anstrengung junger Frauen, die sich verkrampft bemühen, pubertierende Mädels darzustellen. Auch in puncto Musik gibt es nicht viel zu loben. Dass die nervigen Keyboard-Melodien auch während der Dialoge erklingen, ist anstrengend und es entsteht unnötige Hektik. Immerhin ist die Geräuscheffekte nett – Türengequietsche, Geschirrklappern… alles vorhanden.

Die Geschichte ist für die Zielgruppe gut nachvollziehbar und völlig gewaltfrei. Wer also einen echten Lego-Friends-Fan im heimatlichen Kinderzimmer hat, der kann getrost zuschlagen. 

Bibi Blocksberg Folge 106: Der verrückte Staubsauger

Von Benjamin Vahldiek

Für einen großen Elektromarkt erschien vor ca. einem Jahr die Sonderfolge “Bibi Blocksberg und der verrückte Staubsauger”. Dies ließ bereits Schlimmes erahnen – ein Staubsauger, der durchdreht? Das erinnert stark an die leicht nervige Bibi-Folge “Der neue Hexenbesen”, in der unsere kleine Hexe eigentlich nur schreiend und jammernd auf ihrem verbotenerweise bestellten Super-Turbobesen durch die Wolken knattert.

Nun, man kann beruhigt sein. Ganz so anstrengend ist die Staubsauger-Folge nicht. Was aber noch lange nicht bedeutet, dass es sich hier um ein Highlight handelt. Dennoch hält diese Episode nun Einzug in die offizielle Bibi-Blocksberg-Hörspielreihe, und zwar als Nummer 106.

Die Handlung ist schnell erzählt: Bibi und ihre Freundin, das eitle Hexen-Girlie Flauipaui, besuchen einen Elektroladen, um sich ein Autogramm ihrer Lieblings-Band zu holen. Dabei hexen sie allerhand Blödsinn, werden dazu verdonnert, ihre Schandtaten wieder gut zu machen und sorgen somit mal wieder für ein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende.

Gähn, wie langweilig. Die beiden Mädels wandern von Station zu Station (Verkauf, Lager etc.), verzapfen dort etwas und hier auch noch ein wenig… das ist nicht einmal ansatzweise lustig. Da reißen auch die guten Sprecher (eine Ausnahme bildet Bibis neue Mutter Barbara Blocksberg, Gabriele Streichhahn: Sie klingt, als hätte sie sich vor der Aufnahme eine doppelte Portion Valium reingezogen) wie Susanna Bonaséwicz als Bibi nichts mehr heraus.

Was die Folge für Insider jedoch hörenswert macht: “Bruder Boris”, aka Frank Schaff-Langhans, wurde ins Tonstudio zurückgeholt und spielt einen Verkäufer.

Wer keine Lücke in seiner Sammlung haben will, der kann zugreifen. Wer für sein Kind ein schönes Hörspiel kaufen möchte, der greife lieber auf Bibi-Titel zurück wie “Die verhexte Hitparade”, “Auf der Märcheninsel” oder “Dreimal Schwarzer Kater”.

(Cover mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de.)

Das neue Hörbuch von Bibi und Tina: Die geheimnisvolle Köchin

Von Benjamin Vahldiek

Bibi und Tina: Lesungen für ältere Kinder

“Meine Schätze sind die Schätze der Erinnerung und der Tradition.” (Falko von Falkenstein)

2010 war das 30. Jubiläumsjahr der beliebten kleinen Hexe Bibi Blocksberg, die seit 1980 Generationen von Kindern vor den Kassettenrekorder und später auch den Fernseher mit ihren lustigen Streichen und spannenden Hexereien fesselt. Zu diesem freudigen Anlass erweiterte die Produktionsfirma KIDDINX ihr Audio-Portfolio um Hörbücher zu der erfolgreichen Serie sowie zum Spin-Off „Bibi und Tina“. Gegenüber den Hörspielen, die ab 4 Jahre empfohlen sind, richten sich die Hörbücher an ältere Kinder von sieben bis 12.

Weniger ist mehr

Dies zeigt sich schon an der Optik der Hörbücher: Sie präsentieren sich in einer hübschen, stabilen Hülle aus Pappe, die stellenweise mit Glanzlack geschmückt ist; die Titelbilder sind weniger bunt und detailfreudig und passen sehr gut zum reduzierten Konzept. Denn wie es typisch für Hörbücher ist, verzichtet man darauf, Geräusche, Begleitmusik oder mehrere Sprecher einzusetzen. Die Geschichten werden von einem professionellen Schauspieler vorgetragen: Alexandra Wilcke liest die Bibi-Blocksberg-Hörbücher, während Sascha Rotermund die Abenteuer von „Bibi und Tina“ interpretiert. Die neueste Folge mit den beiden Freundinnen trägt den vielversprechenden Titel „Die geheimnisvolle Köchin“ – eine leicht gekürzte Lesung des gleichnamigen Romans von SchneiderBuch auf 2 CDs mit einer Spielzeit von über 150 Minuten.

Ein sonderbarer Gast in Falkenstein

Tante Hedwig aus Kanada hat sich angekündigt, um ihren Geburtstag auf Schloss Falkenstein zu feiern. Jetzt muss eine richtig gute Köchin her! Da taucht wie aus dem Nichts Marie de Remoulade auf, die den Grafen von Falkenstein mit ihren Kochkünsten sofort überzeugt. Auch Bibi, Tina und Alex sind ganz hingerissen – bis auf einmal Tante Hedwigs kostbares Collier verschwindet. Als Marie ebenfalls nicht mehr auffindbar ist, beginnt für Bibi und Tina eine spannende Suche …

(Inhaltsangabe und Foto mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de)

 

Rezension von Benjamin Vahldiek:

Bibi und Tina ausnahmsweise mal nicht als Hörspiel? Keine freudigen Schreie beim Wettreiten von Dorette Hugo (“Los, Amadeus!”) oder Susanne Bonaséwicz (“Tempo, Sabrina!”)? Keine Pferdegeräusche wie Hufgetrappel oder ein aufgeregtes Wiehern, kein Hex-Hex-Pling-Pling? Stattdessen eine zweieinhalbstündige Lesung durch Sascha Rotermund… wer ist das eigentlich? Und ob mir so etwas gefällt?

Ich lege die erste CD ein und vernehme das bekannte Bibi-und-Tina-Titellied  – allerdings ohne Text. Stattdessen gibt es die Melodie in einer ruhigen Piano-Version. Schön! Ich beginne zu entspannen, bin aber nach wie vor skeptisch. Doch spätestens nach den ersten zehn Sätzen Herrn Rotermunds löst sich diese Skepsis komplett in Luft auf. Er trägt die Story mit warmer und ruhiger Stimme vor. Ich google seinen Namen: Weder mit seinem Gesicht noch der Filmografie oder seinen Hörspiel-Rollen kann ich etwas anfangen. Und das mir, wo ich meinte, jeden noch so kleinen Synchronschauspieler zu kennen! Schon wenige Minuten später wünsche ich ihn in vielen weiteren Produktionen. Wie wunderbar, dass er jeder Figur eine besondere Stimmfärbung verleiht, sich dabei jedoch angenehm zurückhält, so dass Kindern genug Spielraum für die eigene Fantasie bleibt (mit Grausen erinnere ich mich zurück an Rufus Beck, dessen Hang zum Chargieren in den Harry-Potter-Hörbüchern innerhalb kürzester Zeit enervierend wirkte!).

Aber auch wenn die Sprecherleistung nur halb so gut wäre, bietet die Story viel Abwechslung, um alles andere zu sein als langweilig.

Das Mädchen Marie de Remoulade ist ein interessanter und liebenswerter Charakter, wenngleich ich meine, dass die Verwendung von Telling-Names weniger plump sein sollte. Rasende Reporterin Karla Kolumna, Geschäftsmann Herr Schmeichler, Sportlehrerin Frau Laufer – das ist ja alles ganz witzig. Neuerdings wird bei Kiddinx mit Namen wie Klamottiana (der Mode-Hexe aus „Bibi und der Hexenball“) oder eben Marie de Remoulade für die junge Köchin jedoch für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr mit dem Holzhammer gearbeitet.

Warum benimmt Marie sich so sonderbar? Welches Geheimnis hat sie? Lange bleibt es spannend, so dass der erste Teil wie im Flug vergeht. Die Auflösung präsentiert sich auf der zweiten CD. Natürlich verrate ich an dieser Stelle nichts, kann aber sagen, dass sie schlüssig und für junge Hörer gut nachvollziehbar ist – vor allem auch deshalb, weil im Hörbuch im Gegensatz zum Hörspiel viel mehr Raum für innere Monologe und die Beschreibung von Gewissenskonflikten vorhanden ist. Somit lernt man seine Helden auch einmal von einer ganz anderen Seite kennen, zum Beispiel als von Bibis Zweifeln berichtet wird, ob sie Tina erzählen soll, dass ihre Hexennase juckt, wenn sie an Marie denkt.

Große und kleine Pferde-Fans werden sicherlich ein wenig enttäuscht sein, dass weder der Reiterhof noch die tierischen Lieblinge eine große Rolle spielen, dafür finden einfach zu große Teile der Handlung auf dem Schloss statt. Wer also hauptsächlich zu „Bibi und Tina“ aufgrund dieser Thematik greift, sollte zumindest vorab in die Geschichte hinein hören. Schade ist auch, dass sowohl Falko von Falkenstein als auch Tinas Mutter Frau Martin untypisch reagieren, was wohl damit zusammenhängt, dass mehrere Autoren an der Serie schreiben: Warum zeigt der ansonsten so reservierte und misstrauische Graf Marie bereitwillig seine Schatzkammer? Und weshalb verrät Susanne Martin der Köchin ihr streng vertrauliches Butterkuchen-Rezept? Hier hätte ich mir etwas mehr Sorgfalt bei der Charakterzeichnung gewünscht.

“Eigentlich haben wir alle drei ziemlich viel Glück. Komischerweise meint man immer, andere haben es besser.” (Bibi)

Aber genug gemeckert: Alles in allem bietet „Die geheimnisvolle Köchin“ eine spannende Geschichte, die durch Sascha Rotermund hervorragend vorgetragen wird. Ich zumindest habe jetzt große Lust auf weitere Kiddinx-Hörbücher.

Super! Eine klare Kaufempfehlung!

 

Erschienen bei: KIDDINX

Spieldauer: 153 min

Altersempfehlung: ab 7 Jahre

EAN: 4001504231088

 

Autor: Stephan Gürtler
Regie: Angelika Maiworm
Redaktion: Jutta Dahn
Produktion: Gabi Salomon
Ton: Carsten T. Brüse
Schnitt: Brigitte Brüse
Titelbild: Wolfgang Looskyll
Illustrationen: Wolfgang Looskyll / Linda Kohlbaum
Grafik: a1grafik / A.Benhidjeb

Gelesen von Sascha Rotermund

Im Galopp ins Abenteuer…

Bibi und Tina Folge 71: “Falsches Spiel mit Alex”

Mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de

Bibi, Tina und Alex freuen sich auf das Falkensteiner Distanzreiten. Sie wollen als Team antreten. Da kommt Elisabeth, die Tochter einer Freundin des Grafen, überraschend zu Besuch. Sie will ebenso beim Rennen mitmachen, aber alleine geht das nicht. Also beschließt sie, Alexander für sich zu gewinnen. Ob ihr das gelingt?

Rezension von Benjamin Vahldiek:

Ende der 80er Jahre war die Welt für uns Kinder noch in Ordnung: Wir hatten weder Internet noch Handy, über neue Produkte erfuhren wir erst durch Werbung in der Zeitung bzw. im Fernsehen. Oder aber wir entdeckten tolle neue Sachen direkt im Schaufenster. So war es bei mir mit der Hörspielfolge „Bibi Blocksberg auf dem Reiterhof“, die plötzlich in den Auslagen des Kassettenhändlers meines Vertrauens lag.

Meine kleine Lieblingshexe wird ihrem Besen „Kartoffelbrei“ untreu, um sich auf einen Pferderücken zu schwingen? Oh je, das ist doch Mädchenkram!

Zum Glück konnten sich meine Vorurteile nicht bewahrheiten: Regisseur Ulli Herzog, der die Geschichten der Bibi-Erfinderin Elfie Donnelly weitererzählte, schuf eine wunderbare ländliche Parallelwelt zum urbanen Neustadt und führte mit Reiterhof-Familie Martin sowie dem Grafen von Falkenstein samt „Söhnchen“ Alex vielschichtige neue Charaktere. Finanzielle Probleme, Familienzusammenhalt oder der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur waren genauso präsent, wie das „Mädchenthema“ Pferde.

Nach drei Reiterhofgeschichten, die innerhalb der Bibi-Blocksberg-Reihe erschienen, entstand 1991 mit „Bibi und Tina“ eine mehrfach preisgekrönter Spin-Off, der sich noch heute großer Beliebtheit erfreut – nicht nur bei kleinen Mädchen, sondern auch bei deren Brüdern… und Eltern!

Mit „Falsches Spiel mit Alex“ ist jüngst die bereits 71. Bibi-und-Tina-Folge herausgekommen. Und es ist bemerkenswert, wie frisch die Serie nach über 20 Jahren noch ist und welch hohe Qualität die Drehbücher haben. Während ich bei Kiddinx´ großem, grauen Helden Benjamin Blümchen bedaure, dass sich die Geschichten im Gegensatz zu damals sehr stark vereinfacht haben, um eine noch jüngere Zielgruppe anzusprechen und während bei Bibi Blocksbergs Solo-Abenteuern leider keine parallelen Handlungsstränge mehr stattfinden, bietet „Bibi und Tina“ noch immer das, was die Reihe schon damals ausmachte: Die Dialoge sind glaubwürdig, Konflikte oder Unvorhergesehenes verhindern eine zu geradlinige Erzählweise. Man lässt sich Zeit für ruhige Momente, Gespräche zwischen den Freundinnen Bibi und Tina, Beschreibungen von Charakteren, Orten und Stimmungen. All dies sorgt dafür, dass Kinder sich die akustische Reiterhof-Welt bildhaft sehr gut vorstellen können und eine Beziehung zu den Figuren aufbauen – mehrfaches Anhören ist garantiert.

„Falsches Spiel mit Alex“ bietet einen ausgewogenen Mix aus vertrauten und neuen Elementen: Ein Distanzreiten fand zuvor in der Serie noch nicht statt (und so habe sogar ich noch etwas dazugelernt!) und mit Elisabeth lernen wir eine weitere Verwandte des Grafen Falko von Falkenstein kennen. Vertraut hingegen – zum Beispiel aus Folgen wie „Der Liebesbrief“ oder „Die falsche Freundin“ – sind Themen wie Tinas Eifersucht, Missverständnisse und kleinere Intrigen. Dies stört jedoch in keiner Weise und es ist schön, dass es nach einigen Folgen, in denen alle möglichen Waldtiere im Vordergrund standen, wieder „menschelt“ und knistert. Ohne zu viel von der Handlung zu verraten: Im Finale geht es noch höchst turbulent zu.

Bis auf Joachim Nottke hören wir noch immer die Stammschauspieler: Sie alle machen ihre Sache sehr gut und kennen ihre Texte. Während in vielen aktuellen Zeichentrick-Sendungen eine überdreht-quietschende Synchronisation an der Tagesordnung ist, achtet Kiddinx bei „Bibi und Tina“ auf Authentizität, so dass Kindern eine Identifizierung mit den Charakteren leicht gelingt. (Kritisch sei angemerkt: Warum findet dies nicht auch wieder verstärkt bei „Benjamin Blümchen“ statt? Hier fallen seit einiger Zeit Übertreibungen bei der Betonung oder der Ersatz von wirklichen Tiergeräuschen durch Sprecher, die diese mehr schlecht als recht nachahmen müssen, negativ auf.)

Leider kann mich „Elisabeth“ Ina Gercke nicht überzeugen: Ihre Sätze klingen zum Teil abgelesen und ihre leicht kratzige Stimme passt eher zu einer kleinen Hexenfreundin Bibis als zu meiner Vorstellung einer „höheren Tochter“ von 14 Jahren. Schade auch, dass dieses Mal die hervorragende Evelyn Meyka als Frau Martin nicht dabei ist, allerdings tröstet der Gastauftritt Lutz-„Jan-Tenner“-Riedels ein wenig darüber hinweg.

Alles in allem handelt es sich bei Folge 71 um ein gelungenes neues Abenteuer der beiden Freundinnen: Die Handlung ist gewaltfrei und Kindern wird aufgezeigt, dass sich Ehrlichkeit am Ende immer auszahlt.

„Falsches Spiel mit Alex“ ist ab sofort überall im Handel oder direkt im Kiddinx-Shop erhältlich.

Altersempfehlung: ab 6 Jahre

Buch: Markus Dittrich
Regie: Angelika Maiworm

Sprecher:

Bibi Blocksberg: Susanna Bonaséwicz
Tina Martin: Dorette Hugo
Alexander v. Falkenstein: Sven Hasper
Graf v. Falkenstein: Eberhard Prüter
Elisabeth v. Thurm: Ina Gercke
Friedhelm v. Strauch: Lutz Riedel
Erzähler: Gunter Schoß

Bild und Inhaltsangabe mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de

Ha… Ha… Haaatschiipuuhhh! Der beliebte Butzemann feiert seinen 25. Geburtstag mit einer randvollen Jubiläums-CD

Hatschipuh: Die Geburtstagsüberraschung

 

25 Jahre Hatschipuh

Mit freundlicher Genehmigung von www.hatschipuh.net

Junge und jung gebliebene Eltern der „Generation 80’s“ kennen ihn sicher noch gut: den grünhaarigen Butzemann Hatschipuh, der mit seinen Butzemann-Freunden auf einem Bauernhof in Schladerbach wohnt und allerhand Abenteuer in der Menschenwelt erlebt.

Niemand Geringeres als Pumuckl-Regisseur Ulrich König ist der Erfinder der beliebten Hörspielserie, die mit großem Erfolg 1987 sogar in die Kinos kam und schnell zum Kultfilm avancierte: So war die VHS-Version vor der Veröffentlichung auf DVD nur zu hohen Sammlerpreise bei ebay und Co. zu bekommen. Und auch die Hörspielkassetten kosteten ihren Liebhaberpreis.

Mit viel Engagement hat der Alogino Hörbuchverlag 2010 damit begonnen, die Serie auf CD neu herauszubringen (s. Interview mit Sebastian Kuboth). Seither können Erwachsene in nostalgischen Erinnerungen schwelgen und Kinder von heute Geschichten lauschen, die völlig frei sind von Gewalt, Hektik oder schnell herunter geschriebenen Dialogen und mit bayrischen Volksschauspieler-Legenden wie Fred Stilkraut oder Fritz Straßner eine hervorragende prominente Besetzung bieten.

Zum 25-jährigen Hatschipuh-Geburtstag gibt es jetzt eine ganz besondere Jubiläums-CD. Sie bietet nicht nur beide Teile der Geschichte „Die Geburtstagsüberraschung“, sondern auch die Folge „Der faule Tag“ und die Hatschipuh-Lieder in voller Länge sowie ein kurzes Interview mit Ulrich König über die Entstehung der Kinderfigur.

Eltern sollten beim Anhören unbedingt dabei sein, sonst verpassen sie aberwitzige Dialoge (ein Highlight ist Hatschipuhs Kommentar zur dicklichen Butzefrau Gänseblümchen, dass sie „ned so viele Knödl’n fress’n“ soll) und großartige Sprecherleistungen.

Bleibt zu hoffen, dass es dem kleinen Verlag aus München finanziell gelingt, auch alle weiteren Folgen herauszubringen – verdient hat es die Serie allemal! Mehr Infos zum Butzemann gibt es auf der offiziellen Hatschipuh-Seite.

Buch und Regie: Ulrich König

Empfohlen ab 4 Jahren

 

35 Jahre “Töröööööööööö!”… neues Hörspiel von Benjamin Blümchen zum Jubiläum

Benjamin Blümchen Folge 120: Der Zeltausflug

Mit freundlicher Genehmigung von www.kiddinx-shop.de

Gemeinsam mit seinen Freunden Otto und Stella sowie dem Zoodirektor Herrn Tierlieb macht sich der beliebte sprechende Elefant Benjamin Blümchen auf einen Zeltausflug. Auf ihrer Wanderschaft freunden sie sich mit dem kleinen Wildschwein Grunzi an. Dies gerät in eine gefährliche Situation! Klar, dass Benjamin helfen muss.

Erschienen bei: KIDDINX (www.kiddinx-shop.de) / Medium: CD, MC / Altersempfehlung: ab 3 Jahre

Kidsdeal meint:

Wie die Zeit vergeht… seit 35 Jahren trompetet der einzige sprechende Elefant der Welt Benjamin Blümchen aus den Lautsprechern in Deutschlands Kinderzimmern. Die mehrfach preisgekrönte Hörspielserie aus der Feder der bekannten Autorin Elfie Donnelly ist sogar bei vielen Eltern eine beliebte Einschlafhilfe. Rechtzeitig zum Jubiläum ist ein neues, lustiges Abenteuer erschienen: Beim Zeltausflug macht Benjamin nicht nur Bekanntschaft mit Tieren des Waldes; auf altersgerechte Weise wird zudem erklärt, wie die Arbeit eines Imkers aussieht oder wie man ein Zelt aufbaut.

An Klassiker-Folgen wie „Als Weihnachtsmann“ oder „Verliebt sich“, die durch ihren Sprachwitz und verrückten Einfälle glänzten, kommt die neue Episode nicht heran – kurzweilig ist sie allemal.